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Sind die Kampfszenen am Römerturm nachgestellt ?
Die Theorie
Der Journalist Hermann Rheindorf behauptet auf seiner DVD Köln 1945 Nahaufnahmen, daß verschiedene Filmszenen, die kämpfende amerikanische Einheiten in der Gegend rund um den Römerturm zeigen, nachgestellt seien.
Rheindorf beruft sich dabei auf zwei Beweise:
1.) Ein Soldat lacht während einer Filmeinstellung 
 Quelle: DVD "Köln 1945 Nahaufnahmen" von Hermann Rheindorf
... allerdings hätte die echte Kampfeinheit gemäß Rheindorf bei ihrem Vormarsch in Wirklichkeit nichts zu lachen gehabt ...
2.) In den Filmeinstellungen am Römerturm ist ein Panzer zu sehen, der laut Rheindorf aber gar nicht nicht zu der Einheit gehören soll, die dort eigentlich zu sehen sein müßte. Dort gekämpft haben soll nämlich die sogenannte F-Company, der Panzer soll aber der E-Company zugehörig sein, wie eine Markierung hinten am Panzer zeigen soll (Pfeil im folgenden Bild) 

Rheindorfs Meinung ist daher, daß die Filmszenen nicht den originalen Kampfeinsatz der F-Company zeigen, sondern daß diese Szenen später unter Mithilfe eines Panzers der E-Company nachgedreht sein müssen.
Meine Meinung
Rheindorfs These ist natürlich im Zusammenhang mit der Grundaussage seiner DVD zu sehen. Dort will er ja beweisen, daß das berühmte Panzerduell am Dom ein Fake war und dieser Kampf nur nachgestellt worden ist. Was ist da hilfreicher, als auch andere Szenen benennen zu können, die ebenfalls nachgestellt sein sollen. Je mehr Szenen nachgestellt worden sein sollen, umso realistischer ist es, daß auch das Panzerduell nachgestellt worden ist.
Sind diese Szenen tatsächlich nur nachgestellt ? 


Schießt ein Panzer bei nur nachgestellten Szenen mitten in der Stadt wirklich auf die Häuser im Hintergrund ? 

Die zwei im Film gezeigten Schüsse des Panzers an der Friesenstraße.
Nun, ich kann das Ergebnis meiner Recherche hier schon einmal vorweg nehmen. Bei Betrachtung aller der aus diesem Zeitfenster des Vormarsches stammenden Fotos und Filmbilder wird schnell klar: es handelt sich nicht um nachgestellte Kampfhandlungen, mit ziemlicher Sicherheit sieht man hier Original-Filmbilder des Vormarsches am 6. März 1945.
Der lachende Soldat
Warum ein kampferprobter und Gefechtssituationen seit Wochen, Monaten oder sogar Jahre gewohnter Soldat - aus welchem Grunde auch immer - im Rahmen einer mehrstündigen Kampfsituation nicht auch einmal lachen darf, vermag man schon nicht ganz nachzuvollziehen und bleibt wohl Rheindorfs Geheimnis.
Harte militärische Tage beim Vormarsch von der Rur an den Rhein waren zu diesem Zeitpunkt überstanden, das Etappenziel Köln erreicht. Der Großteil des Stadtgebietes auf dieser Rheinseite war bereits durchquert und der Widerstand auf deutscher Seite war bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht so groß wie erwartet, amerikanische Opfer gab es nur wenige und die Truppen kamen gut voran. Im Angesicht des nun schon recht nahen Doms bestand vermutlich bei vielen Soldaten das Gefühl, daß das Schlimmste in Köln bald vorbei sein könnte. Um den verbleibenden Stress weiter abzubauen, machte der eine oder andere Soldat vielleicht einen auflockernden Scherz. Hier scheint es konkret so zu sein, daß ein vor den Soldaten quer über die Straße laufender und mit seinem Maschinengewehr schießender einzelner GI in krummer Körperhaltung einen etwas eigenwilligen Laufstil an den Tag legte. Möglicherweise sagte der lachende Soldat also so etwas wie "he runs like an old lady" oder so etwas ähnliches.
Deutlich wird auch: es handelt sich nur um einen relativ kurzen und nicht sehr intensiven Lacher, der Soldat wird schon nach etwa 1 - 2 Sekunden wieder ernst. Auf der DVD zeigt Rheindorf den Lacher sogar in extremer Zeitlupe, damit er überhaupt wahrgenommen werden kann. Von einem größeren Heiterkeitsausbruch kann nicht die Rede sein.
Jedenfalls scheint die Heranziehung dieser kurzen Heiterkeit des GIs als Nachweis einer nicht realen Kampfhandlung doch schon ein wenig zu weit hergeholt.
Das Company-Kennzeichen
Betreffend die Company-Kennzeichnung am Heck des Panzers fällt es zunächst schon etwas schwer, den entsprechenden Buchstaben der Company überhaupt zu erkennen. In seiner Dokumentation muß sich Rheindorf auch erst einer kräftigen Bildbearbeitung des Filmmaterials bedienen, um den Buchstaben auch nur halbwegs sichtbar zu machen und Rheindorfs Aussage, daß dieses "E" im Film klar erkennbar sei, ist schon sehr gewagt. Man kann das "E" nämlich nur gerade so noch erahnen. Im Gegensatz zu den ansonsten gut sichtbaren weiteren Markierungen links davon. Noch einmal das Bild von oben 

Die Buchstaben rechts sind kaum erkennbar und nur zu erahnen.
Von einem amerikanischen Militär-Experten erhalte ich dazu passend einen interessanten Hinweis.
Laut seiner Aussage war es seinerzeit nicht unüblich, daß Militärfahrzeuge - insbesondere nach Wartungen bzw. Reparaturen - auch schon mal in andere Truppen-Einheiten wechselten. Etwa weil eine entstandene Fahrzeug-Lücke gefüllt werden sollte oder weil die eigentliche Einheit sich in der Zwischenzeit weiter entfernt hatte und eine andere näher lag. Bei dem hier in Rede stehenden Sherman mit dem E-Company-Zeichen handelt es sich um einen Sherman vom Typ M4A3E2, wegen seiner stolzen 42 Tonnen Gewicht auch "Jumbo" genannt. Auf dieses hohe Gewicht kam der M4A3E2 wegen seiner besonders dicken Panzerung. Aufgabe dieses Typs Sherman war es nämlich, feindliche Linien auch bei starker Gegenwehr noch durchbrechen zu können. So konnte er aufgrund der guten Panzerung auch Treffer überstehen, die einen normalen Sherman zerstört hätten. Dies ist auch der Grund, warum der M4A3E2 ebenfalls gerne dazu genutzt wurde, militärische Kolonnen anzuführen - er überstand überraschenden Beschuß und konnte mit seiner 75 mm Kanone (im Gegensatz zur 76 mm Kanone anderer Sherman Modelle) auch Sprengmunition verschießen - das war bei der Eroberung von Städten natürlich sehr wichtig. Sehr viele Sherman vom Typ M4A3E2 gab es jedoch nicht. Insgesamt wurden im 2. Weltkrieg nur 254 davon hergestellt. Möglicherweise verfügte die F-Company beim Einmarsch in Köln nicht über einen eigenen M4A3E2 und erhielt diesen daher von der E-Company zur Verfügung gestellt. Die E-Company verfügte ja bereits über einen damals ultramodernen Panzer vom Typ Pershing (mit dem Tank Commander Robert Early, der Pershing vom Panzerduell am Dom), den sie als Führungspanzer einsetzte und konnte daher auf einen eigenen M4A3E2 gut verzichten. Es ist nach dieser Information also gar nicht so unwahrscheinlich, daß die über die Venloer Straße und Friesenstraße am Römerturm vorbei Richtung Komödienstraße vorrückende F-Company auch über ein Fahrzeug verfügte, welches originär aus einer anderen Company, hier der E-Company, stammte und welches dann natürlich auch im Film bei originalen Szenen des Vormarsches der F-Company erscheint.
Ein Wechsel eines Militärfahrzeuges von der E- zur F-Company wäre abgesehen davon auch kein großer Aufwand gewesen. Beide Company-Einheiten gehörten dem 2nd Bn, 32nd Armd Regt an, welches wiederum der dem Combat Command A von Brig. Gen. Hickey zugeordneten sog. Task Force "X" oder auch Task Force Doan (benannt nach ihrem Commander Colonel Leander L. Doan) zugehörig war. Diese Einheiten bewegten sich von Westen her auf Köln zu und insbesondere die beiden Company-Einheiten E und F sind ganz offensichtlich auch zunächst gemeinsam von Köln-Bocklemünd über die Venloer Straße nach Köln-Bickendorf gekommen. Der E-Company- Pershing von Tank Commander Robert Early ist z.B. auf den Fotos einer Eisenbahnunterführung auf der Venloer Straße im Bereich Bickendorf zu sehen. Erst danach splitteten sich die Einheiten auf, in Bickendorf beginnt parallel zur Venloer Straße die Subbelrather Straße, über die dann die E-Company in die Innenstadt vordrang, die F-Company gelang schließlich über die Venloer Straße in die Innenstadt. Subbelrather Straße und Venloer Straße verlaufen zudem die ganze Zeit parallel nebeneinander in Richtung Innenstadt und liegen dabei nie mehr als 500 m auseinander. Also viele Gelegenheiten, problemlos einen Panzer zwischen den Company-Einheiten auszutauschen.
Rheindorfs Schlußfolgerung zum Kampf am Römerturm sind also schon an dieser Stelle bei weitem nicht so zwingend, wie er vorgibt, die angebliche Nachstellung mit den genannten "zwei Beweisen" keineswegs nachgewiesen.
Und es gibt noch weitere Kontrapunkte zu seiner These.
In dem englischen Magazin "After the battle" gibt es zwei Fotos vom amerikanischen Vormarsch in Köln, die eine Nachstellung noch definitiver ausschließen.
Ein Foto zeigt den Vormarsch der F-Company auf der Venloer Straße, zu diesem Zeitpunkt noch mehr als einen halben Kilometer Wegstrecke vom Römerturm entfernt. Die Passage des Friesenplatzes und der Friesenstraße stand noch an.

Quelle: Magazin "After the battle" #104
Man sieht dort - neben einer Vielzahl von amerikanischen Soldaten - einen Panzer fahren. Eine Vergrößerung dieses Panzers und der Vergleich mit dem Panzer am Römerturm zeigt 
 
es ist der gleiche Panzer ! Der Panzer, der am Römerturm das Zeichen der E-Company trägt. Die am Heck befestigte Ladung (bei jedem Panzer unterschiedlich sortiert und daher - wie Fingerabdrücke - klar unterscheidbar) und die Aufbauten oben am Turm sind übereinstimmend !
Und noch ein weiteres Standbild aus dem existierenden Filmmaterial mit diesem M4A3E2 

Es entstand an der Kreuzung Venloer Straße / Spichernstraße, der betreffende Jumbo-Sherman vorne rechts in der Spichernstraße stehend, im Hintergrund zwei weitere amerikanische Panzer.
Daß dieser Sherman der E-Company beim gezeigten Vormarsch der F-Company schon hier im Filmmaterial erscheint, also weit vor der Friesenstraße, wird von Rheindorf auf seiner DVD verschwiegen.
Ebenso werden an örtlich noch davor liegenden Stellen der Friesenstraße gemachte Aufnahmen mit diesem M4A3E2 nicht weiter kommentiert oder entsprechendes Filmmaterial gar nicht gezeigt. Denn auch dort, örtlich also noch vor Erreichen des Gebietes am Römerturm, ist der Sherman der E-Company noch zu sehen. Dieser Ort liegt etwa einen halben Kilometer hinter der Kreuzung Venloer Straße / Spichernstraße und noch ca. 300 Meter vor dem Römerturm 

Die erste Szene aus der Friesenstraße. Kölner Bürger stehen mit einer weißen Flagge am Straßenrand und erwarten die Amerikaner. Im Hintergrund kommt ein Panzer, dahinter weitere Panzer, amerikanische Soldaten sind zu sehen. Es ist ein Jumbo-Sherman, der die Kolonne anführt.

Der Kameramann wechselt auf die andere Seite des führenden Panzers, es ist, wie die Aufbauten / die Ladung am Heck noch einmal eindeutig zeigen, der betreffende Jumbo der E-Company.
Diese letzte Filmszene, in der der E-Company Panzer ganz eindeutig erkennbar ist, wird auf der hier behandelten Rheindorf DVD übrigens gar nicht gezeigt. Daß Rheindorf sie kennen muß, ergibt sich daraus, daß sie in einer älteren Film-Dokumentation von Rheindorf, welche wenige Jahre vor der Nahaufnahme DVD erschienen ist, verwendet worden ist. Und die Szene mit den Einwohnern und der weißen Flagge, wird in der aktuellen DVD mit der Fake-Thematik auch nur in einem kurzen Moment schlecht erkennbar im Hintergrund gezeigt, in dem eine Texteinblendung erfolgt.
Man hat fast das Gefühl, Rheindorf wolle das Auftauchen des Jumbo in anderen Filmszenen ausser denen am Römerturm, die ja laut seiner Aussage ein Fake sein sollen, verschweigen. Warum, wird schnell klar. Eine einzelne kurze Szene örtlich begrenzt nachzustellen, ist noch vergleichsweise einfach und ein Fake-Vorwurf ist dann schnell erhoben und schlecht widerlegbar. Sollten aber wirklich Szenen mit dem E-Company Panzer nachgestellt worden sein, hätte man hier mit großem Personal- und Materialaufwand einen kompletten Militäraufmarsch durch die City nachstellen müssen, an so vielen verschiedenen Stellen taucht der E-Company Panzer auf dem Vormarschweg der F-Company auf ... Angesichts der Tatsache, daß die Amerikaner dafür in den Tagen nach dem 6. März überhaupt keine Zeit gehabt haben dürften und auch die Zivilbevölkerung schon wieder in den Straßen unterwegs war, ist das kaum vorstellbar. Ein Fake-Vorwurf bei Kenntnis dieser Tatsachen wäre viel schwerer zu erheben und kaum glaubhaft zu machen ...
Das zweite Foto aus dem Magazin zeigt eine Situation nunmehr etwa 200 Meter weiter hinter dem Römerturm und damit ca. 1 km hinter dem ersten Foto mit dem M4A3E2 auf der Venloer Straße 

Quelle: Magazin "After the battle" #104
Man sieht links einen Panzer stehen, der aber nicht der o.g. Panzer der angeblichen E-Company ist. Der Panzer ist dem Betrachter aber trotzdem - wenn auch vielleicht nur unbewußt - bekannt. Er ist einer der drei Panzer, der zuvor im Film auf der Kreuzung Venloer Straße / Spichernstraße gestanden hatte 

Links an der Venloer Straße / Spichernstraße, rechts an dieser Stelle hinter dem Römerturm. Unzweifelhaft der gleiche Panzer.
Auf dem Foto sieht man zudem weitere kämpfende Einheiten, Qualm. Man sieht zudem einen stämmigen Herrn in einem Trenchcoat, der nach dem Bildkommentar im Magazin offensichtlich ein Pressefotograf ist. Aber ist das wirklich richtig ?
Bei einer genauen Betrachtung der angeblich nachgestellten Filmaufnahmen fällt mir etwas auf. Häuser, Soldaten und die Qualmwolke aus den Filmszenen finde ich auf dem Foto wieder ! Foto und Film müssen am gleichem Ort zur gleichen Zeit entstanden sein. Hier zunächst der wichtige Ausschnitt aus dem Foto 

Rechts der Mann im Trenchcoat. Die beiden Soldaten links von diesem Mann im Trenchcoat sind entscheidend. Sie sind in den Filmausschnitten auch zu sehen 

Standbild aus dem Film: die beiden Soldaten sind hier genau zu sehen, Nr. 2 näher zum Kameramann, Soldat Nr. 1 dahinter etwas weiter entfernt.

Sekundenbruchteile später. Nr 2 geht weiter vor. Nr. 1 ist gerade verdeckt durch Nr. 2.

Und dies hier ist nun exakt der Augenblick, in dem auch das Foto entstanden ist. Die beiden Soldaten Nr.1 und Nr. 2 haben genau die gleiche Körperhaltung wie auf dem Foto. Der Ausschnitt aus dem Foto hier noch einmal zum Vergleich 

Quelle: Magazin "After the battle" #104
Hier hat also ein Fotograf eine Kampfszene festgehalten, die zeitgleich von dem Mann im Trenchcoat gefilmt worden ist.
Bei dem Mann im Trenchcoat handelt es sich um den US-Kameramann Clarence Voight Garrell und bei dem Fotografen entsprechend dem Bildkommentar des Magazins um Fred Ramage.
Jenem Garrell, der die Aufnahmen zuvor am Römerturm gedreht hatte und der auch noch den Abschuß des Sherman am Dom durch den deutschen Panther filmen wird und jener Ramage, der zeitgleich mit den Filmaufnahmen von Garrell das berühmte Foto des abgeschossenen Sherman am Dom fotografieren wird. Beide zusammen in Begleitung der vorrückenden Einheiten.
Und welcher (im Foto oben aber noch nicht zu sehende) Panzer fährt in diesen Filmaufnahmen an dieser Stelle noch durch das Bild ? 

Korrekt, der Jumbo-Sherman aus der E-Company, den man schon an der Kreuzung Venloer Straße / Spichernstraße, in der Friesenstraße und am Römerturm gesehen hatte.
Quintessenz
Mit Maschinengewehren schießende Soldaten, schießende Panzer, Mengen von amerikanischen Soldaten, eine dokumentierte Strecke von ca. 1 km quer durch die Stadt.
Nein, wir sehen hier nach meiner festen Überzeugung, basierend auf den oben vorgestellten Informationen, eindeutig keine nachgestellten Szenen eines früher bereits abgeschlossenen Vormarsches. Wir sehen hier den originalen Vormarsch von original kämpfenden alliierten Truppen am 6. März 1945, die von Film- und Fotokameraleuten begleitet werden. Begleitet noch bis hin zum Dom, wo dann das berühmte Panzerduell mit mehreren Toten den traurigen Abschluß des Tages bilden wird, alles festgehalten von den begleitenden Kameraleuten Garrell und Ramage.
Mit dem Scheitern der These von nachgestellten Kämpfen am Römerturm gelingt es Rheindorf ein weiteres Mal nicht, überzeugende Beweismittel für ein Fake des Panzerduells zur Verfügung zu stellen bzw. seine Theorie mit weiteren Mosaiksteinen zu unterstützen. Weitere angebliche Beweise, die Rheindorf zur Unterstützung seiner Panzerduell-Fake-Theorie aufführt, habe ich bereits auf meiner Seite Panzerduell nur ein Fake ? erschüttert bzw. widerlegt.
Ein PS
Daß seinerzeit überhaupt keine Filmsequenzen von Kameraleuten beeinflußt worden waren, werde ich und auch sonst niemand ernsthaft in Abrede stellen. Das war seinerzeit und ist auch heute immer noch ein durchaus legitimes und häufiges Vorgehen der Kameraleute, um für die Zuschauer interessante und zusammenhängende Aufnahmen zu ermöglichen. Einen Soldaten kampfbereit zu positionieren zu lassen, einen Panzer auf Hinweis an der Kamera vorbei fahren lassen oder dessen Turm mit Kanone drehen zu lassen, erfolgreiche Soldaten in Kampfpose zeigen bzw. auf einen abgeschossenen Panzer stellen, das sind Dinge, die seinerzeit sicherlich sehr häufig gemacht worden sind. Hier sind z.B. zwei seinerzeit ganz sicher gestellte Aufnahmen zu sehen 

Vorrückende Soldaten neben deutschen Plakaten.
In kriegerischem Umfeld ein ganzes Panzerduell oder komplette Einheiten Aufmarsch- und Kampfszenen in Stadtgebiet nachspielen zu lassen, dürfte aber mehr als unwahrscheinlich gewesen sein.
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