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Die folgenden Bilder stammen von der footnote.com-Webseite und entstammen dem NARA-Archiv
Photo (131 K):
Blick vom Dom auf das Eigelsteinviertel, Hansa-Hochhaus, St. Ursula, das Gefängnisgebäude "Klingelpütz"
Photo (146 K):
Blick vom Dom Richtung Westen, im Hintergrund Appellhofplatz und Zeughaus, ganz rechts unten am Rand die Komödienstraße in Höhe St. Andreas
Photo (120 K):
15. Oktober 1944. Luftbild aus großer Höhe nach den Bombenangriffen. Nur noch Qualm über der Stadt
Tom aus Köln hat ein interessantes vorher/nachher Bild zu dieser Ansicht angefertigt und zeigt hier auf Flickr den Vergleich damals und heute mit einer Google Earth Ansicht. Hier noch eine weitere Version
Photo (129 K):
Blick auf die zerstörte Kölner Innenstadt. Im Vordergrund unten hinter den Bahngleisen das Gebiet des heutigen Mediaparks, auf dem leeren Areal vor den Bahngleisen wurde der Trümmerschutt der Stadt abgeladen. Die heute noch gut sichtbare bewaldete und als Erholungspark genutzte Erhebung wird im Volksmund immer noch Trümmerberg genannt.
Jeder dieser Kreise entspricht 1 volle Stunde Fliegeralarme während des Krieges in Köln
2.000 Kreise oder anders gesagt 2.000 volle Stunden
Das entspricht an einem Stück 83 Tagen und Nächten
120.000 Minuten, 7.200.000 Sekunden
Jede Sekunde konnte den Tod bringen
Quälend langsam verstreichende Sekunden
Stehend, sitzend oder liegend in einem Bunker oder einem Hauskeller
2.000 lange Stunden Angst oder Panik
Das Dröhnen der Bomber, Geräusche fallender Bomben, explodierender Bomben
Bei wenig oder nicht vorhandenem Licht
Dabei die ständige Angst,
- dass bei einem Treffer das Haus über einem zusammenbricht
- durch den Luftdruck explodierender Bomben getötet zu werden
- bei Feuer und Qualm zu ersticken oder zu verbrennen
- durch eindringendes Wasser zu ertrinken
- nicht mehr aus dem Keller heraus zu kommen
2.000 Stunden Angst, sein Leben, das Leben der Familienmitglieder, von Freunden zu verlieren
Bomber Sound
Sirene Sound
Treffer Sound
Die folgenden Bilder stammen von der Webseite B24.NET, mit freundlicher Genehmigung von Bob Books
Photo (101 K):
Am Heumarkt, das Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm III, hinten rechts die Reste des Turms von Groß St. Martin, hinten links Durchgang zum Alter Markt.
Photo (146 K):
Lucs Vater Camille Gilbert, der dieses Foto im August 1945 machte, war 1944 als Soldat von Quebec, Kanada aus nach Europa geschickt worden. Am Ende des Krieges war er in Deutschland und blieb bis zu seiner Ausmusterung noch zwei Jahre in Europa, um dort beim Wiederaufbau zu helfen, Straßen wieder zu öffnen, Militärgegenstände zu entsorgen.
Luc schreibt mir, sein Vater sei wie die meisten französischen Kanadier gegen den Krieg gewesen, aber von den anglo-kanadischen Politikern in Unterwerfung unter die englische Königin zum Kriegsdienst gezwungen worden. Während des 2. Weltkrieges habe jede kanadische Familie mindestens ein Kind zum Kriegsdienst geben müssen, um England im Krieg gegen Deutschland zu unterstützen. Das sei zu dieser Zeit schwer für die Bevölkerung insbesondere in Quebec gewesen, mit England auch den eigenen "Besatzer" zu schützen.
Die folgenden Bilder stammen von Henry Mace Cockburn
Photo (151 K):
Der Schwiegervater von Henry Mace Cockburn, Stan Walley, fand diese Bilder 1945 in den Ruinen eines Hauses in Köln. Zu Stan Walley gibt es auch eine homepage mit seinen Kriegserinnerungen.
Der Neumarkt, Blick vom südwestlichen Teil des Platzes aus Richtung Dom. Im Hintergrund Dom und der neoromanische Turm des alten Polizeipräsidiums an der Ecke Schildergasse/Krebsgasse.
Photo (141 K): Blick über den Alter Markt Richtung Dom. Rechts zu erkennen das Jan von Werth Denkmal.
Photo (148 K): Ein Verkehrspolizist in seinem Kontrollhäuschen. Es könnte sich hier vielleicht um eine Aufnahme am Rudolfplatz handeln, das Straßenschild im Hintergrund mit der Aufschrift 55 für B55 und den angezeigten Orten Aachen und Düren würde dafür sprechen.
Photo (144 K): Das alte Opernhaus wurde im Krieg ebenfalls heftig beschädigt und dann 1958 abgerissen. Rechts am Rand auch wieder ein Verkehrspolizist in seinem Häuschen.
Photo (136 K): Baustellen auf Kölner Strassen, vermutlich irgendwo auf den Ringen
Photo (146 K): Schwarzhandel am Dom. Im Hintergrund der Hauptbahnhof
Photo (144 K): Auch hier wird sicherlich um etwas gefeilscht, vermutlich eine Uhr ... Im Hintergrund der Dom
Photo (124 K): "Headquarters Military Government Regierungsbezirk Köln", das auch heute noch existierende Gebäude der damaligen britischen Militärregierung am Kaiser-Wilhelm-Ring 2-4. Am 21.06.1945 war die zuvor bestehende amerikanische Militärverwaltung abgezogen und zogen nun die Briten ein, unter deren Verwaltung Köln nach der Berliner Erklärung vom 05.06.1945 fiel. Blick aus dem Hohenzollernring Richtung Kaiser-Wilhelm-Ring
Photo (135 K): Die zerstörte Hindenburgbrücke, ein beliebtes Motiv vieler Fotografen im zerstörten Köln. Dahinter die "McNair-Bridge", eine von den Amerikanern aufgebaute und am 27.05.1945 eingeweihte erste feste Brücke über den Rhein, direkt neben der Hindenburgbrücke. Die Einwohner nannten sie auch die "Tausendfüßlerbrücke"
Was Viele vielleicht gar nicht (mehr) wissen. Nach dem 2. Weltkrieg gab es in Köln auch einmal eine Brücke in der Innenstadt an einer Stelle, wo heute keine Brücke mehr ist. Es handelt sich um die sog. "Patton-Bridge", die von 1946 bis 1951 den Rhein in Höhe der Bastei überspannte. Mehr Informationen zu der Brücke gibt es hier bei ebertplatz.de. Es gab sogar einen Wochenschaufilm, der die Eröffnung zeigt.
Foto: Rudolf Ernst Picht (1895-1963) Die Patton Bridge
Photo (133 K): Zwei Soldaten mit der zerstörten Hindenburgbrücke im Hintergrund. Rechts wieder die McNair-Bridge
Photo (115 K): Die zerstörte Hindenburgbrücke, rechts daneben die McNair-Bridge
Photo (150 K): Das 1933 erbaute Gebäude am Kaiser-Wilhelm-Ring wurde zunächst als Behelfs-Rathaus genutzt, dort fand am 01.10.1945 die erste Ratssitzung statt. Erst 1957 zog man dann wieder in das wiederaufgebaute alte Rathaus um
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Zoombild zerstörte Innenstadt, zoom in das Bild herein (Popup, Flash, 900 K). Foto Quelle: 303rd Bomb Group (H) Association